2006 wurde der Film "Quantefußball" über den Wiener Physiker Markus Arndt während der Dreharbeiten mit dem Wissenschaftskommunikationspreis des Österreichischen Forschungsfonds (FWF) ausgezeichnet. Noch am Abend der Preisverleihung wurde die Idee geboren, in Wien ein Wissenschaftsfilmfestival abzuhalten.
Als Träger wurde ein Verein gegründet und wenig später wurde das erste „Europäische Bildungs- und Wissenschaftsfilmfestival – sf²“ einer interessierten Öffentlichkeit vorgestellt.
Wiens Bürgermeister Michael Häupl übernahm den Ehrenschutz und der Präsident des Österreichischen Forschungsfonds, Christoph Kratky, hielt im ausverkauften Kino die Eröffnungsrede. Obwohl das Budget von Anfang an knapp bemessen war, entschied man sich, aufgrund der positiven Resonanz, das Festival im einjährigen Rhythmus zu veranstalten.
2010 und 2011 entschied sich der Festivalverein jedoch dazu, die Veranstaltungen ausfallen zu lassen, um dadurch genügend Raum und Zeit für einen umfangreichen Relaunch zu erhalten. Es wurden zahlreiche neue Kontake geknüpft, zudem sollte ein aufwändiger Businessplan den Weg in ein nachhaltiges Festival erstellt.

Es wurden Kontakte und konkrete gemeinsame Pläne zu anderen Wissenschaftsfilmfestivals in Europa geknüpft.

Unter dem Ehrenschutz von Präsidentengattin Margit Fischer fand im Herbst 2012 im Naturhistorischen Museum ein erfolgreicher Tag des Wissenschaftsfilms statt.

Im Herbst 2015 wurde das Festival in Kooperation mit der Universität für Bodenkultur in den Räumlichkeiten der Alten Wirtschaftsuniversität abgehalten.

Dort wurde auch die Gründung einer Europäischen Akademie des Wissenschaftlichen Films (European Academy of Science Film - EURASF) bekannt gegeben. Diese Akademie ist heute ein Netzwerk von mehr als zehn Europäischen Wissenschaftsfilmfestivals, bis dato zählt sie etwa fünfzig Mitglieder.